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Linse

Grauer Star

Der graue Star ist eine Trübung der eigenen Linse und kann in jedem Lebensalter (angeboren, infektiös, unfallbedingt, genetisch, stoffwechselbedingt, medikamentenbedingt u.a.) auftreten, tritt jedoch am häufigsten bei Menschen älter als 45 Jahre auf.

Die erkrankte Linse kann das Sehen stören, den Flüssigkeitshaushalt im Auge stören und dadurch das Risiko auf bestimmte Formen des grünen Stars erhöhen, die benötigte Brillenstärke verändern und das Erkennen und Behandeln von Erkrankungen hinter der Linse erschweren.

Die Behandlung besteht in erster Linie in der Beratung der betroffenen Patienten. Eine Heilung ist mit einer Linsenoperation möglich.

Moderne Linsenoperation

Unser Schwerpunkt ist die minimal invasive Linsenoperation. Dabei wird ein Teil der Linse gespült. Früher wurde die Linse durch einen Schnitt von bis zu 12,0mm enfernt. Moderne Operationen werden heute überlicherweise durch 3 Schnitte (2,75mm, 1,2mm und 1,2mm Breite) durchgeführt, dabei werden diese Schnitte mit Stahlmessern, Diamandmessern oder computergesteuerten Femtolaser durchgeführt.

Modernste minimal invasive Operationstechnik (Micro Incision Cataract Surgery = MICS) bedeutet für uns:

  • Verzicht auf diese Schnitte, Anwendung von Techniken, die es erlauben mit einem stecknadelkopfbreiten (<1,8mm), schmerzfreien Stich zu arbeiten.
  • Vermeidung der Energieaufnahme des Gewebes (Ultraschallenergie und Laserenergie)
  • Schmerz- und Angst-Vermeidung

Ob Sie für die MICS-Technik geeignet sind, welche Technik angewendet werden kann, minimal invasiv, konventionell oder kombiniert, entscheidet sich bei der Untersuchung und Gespräch mit unseren Ärzten, in Einzelfällen während der Linsenoperation.

Sehen ohne Brille

Die minimal invasive Linsenoperation mit Einpflanzung einer künstlichen Linse (mit MICS-Technik) eignet sich für Patienten ab dem 45.Lebensjahr, in Einzelfällen auch bei jüngeren Patienten. Dabei wird ein Teil der eigenen Linse gespült und mit einer künstlichen Linse werden die Eigenschaften der eigenen Linse verändert. Die aktuellen Linsenmodelle ermöglichen eine Anpassung der Augen auf eine, zwei oder mehr Entfernungen.

  • Kurzsichtigkeit,
  • Weitsichtigkeit,
  • Hornhautverkrümmung,
  • Altersweitsichtigkeit (Folge einer älter werdenden steifen eigenen Linse)
  • Kombinationen dieser Fehlsichtigkeiten

lassen sich dadurch beheben.

Bei der minimal invasiven Linsenoperation mit künstlicher Linse

  • Spielt die Höhe der zu korrigierenden Abweichungen nahezu keine Rolle, im Gegensatz zu chirurgischen Eingriffen der Hornhaut (LASIK,LASEK, SMILE, RELEX-SMILE, Femto-LASIK, Trans-PRK, no-touch-Laser,  SMART SURF Laser u.a.),
  • Ist die Qualität des Sehen auch bei großen Pupillenweiten und Behebung von hohen Fehlsichtigkeiten unübertroffen. Nebenwirkungen durch Veränderungen der Pupille bei verschiedenen Lichtverhältnissen (Sonnenlicht, Dämmerung und bei Nacht) können besonders bei Behebung von hohen Fehlsichtigkeiten nach chirurgischen Eingriffen der Hornhaut zu Sehstörungen führen, bei Linsenoperation mit künstlicher Linse kommt diese Nebenwirkung nahezu nicht vor.
  • Wird keine keine Hornhautdickenreserve verbraucht, im Gegensatz zu chirurgischen Eingriffen der Hornhaut (LASIK,LASEK, SMILE, RELEX-SMILE, Femto-LASIK, Trans-PRK, no-touch-Laser, SMART SURF Laser u.a.)

Sehen Sie dazu auch unseren Schwerpunkt minimal invasive Linsenoperation MICS.

Ob Sie für das Sehen ohne Brille mit minimal invasiver Linsenoperation geeignet sind, erfahren Sie durch Untersuchung und das Gespräch mit unseren Ärzten.